ART Düsseldorf Leichtathletik

Bei den offenen NRW-Hallen-Meisterschaften in Dortmund lief die 23-jährige ART-Dreispringerin Jessie Maduka erfolgreich die 60 Meter. Doch ihren Start beim Dreisprung beim PSD-Bank-Meeting in Düsseldorfs ausverkaufter Leichtathletikhalle sagte sie ab.

„Es gibt eine Reihe von Gründen,“ sagte Jessie bevor sie zum Vorlauf über 60 Meter antrat und diesen in 7,63 Sekunden wie auch den Zwischenauf in 7,52 Sekunden gewann. Im Finale war dann die kleine Schalkerin Lilly Kaden in 7,47 Sekunden um zwei Hundertstel schneller, derweil Maduka mit ihren 7,49 Sekunden sehr zufrieden war. Im vergangenen Jahr hatte sie eine langwierige wie schmerzhafte Fußverletzung erlitten, die sie fast die gesamte Saison ausgebremst hatte. Nun wollte sie eigentlich wieder angreifen, schaut aber nun der Weltelite lieber nur zu. Ihr Trainer Ralf Jaros ergänzte. „Um ihren Fuß herum gibt es noch leichtere Einschränkungen für die letzte Sprungsicherheit. Wenn man nicht voll sicher ist, ist das Risiko für eine erneute Verletzung zu groß. Daher springt Jessie nicht.“
Bei den Titelkämpfen in Dortmund gewann die erst 14-jährige ART-Geherin Ila Elbert über 3000 Meter in 17:27 Minuten den NRW-Meistertitel der U 18. Insgesamt belegte sie den zweiten Rang hinter der 49-jährigen Nicole Hörl (Diez), die ab der Zwei-Kilometer-Marke davon marschierte. ART-Geher-Trainerin Aina Warnt hatte gehofft, dass „Ila sogar das schnellste weibliche Wesen sein würde.“ Doch das klappe nicht ganz: „Ila hat noch Rückstand mit ihrer Ausdauer“, erklärte Aina Warnt, die auch sehr zufrieden war mit Annabell Schlaffge (U 16-DM-Norm in 19:26 Minuten).
In der nachgeholten Nordrhein-Meisterschaft der U 18 im Staffellauf über viermal 200 Meter sicherte sich das ART-Quartett mit den Tawiahl-Drillingen Dörte, Dorina und Dorinda sowie mit Hannah Leibmann den Meistertitel. An der U 20-DM-Norm sauste die erst 15-Jährigen um 0,06 Sekunden in 1:46,56 Minuenden ganz knapp vorbei.