ART Düsseldorf Leichtathletik

630 Leichtathleten aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und den Niederlanden kämpften am Sonntag in Düsseldorfs Leichtathletikhalle acht Stunden lang beim 10. ART-Advent-Indoormeeting.

Sie sorgten mit vielen ganz starken Leistungen für ein stimmungsvolles und richtig schönes Hallen-Event. Ganz besonders im Blickpunkt stand die 23–jährige ART-Dreispringerin Jessie Maduka. Die EM-Teilnehmerin des Vorjahrs gewann auf beiden Sprintsrecken - über 60 Meter in schon sehr schnellen 7,66 Sekunden und über 200 Meter in 25,07 Sekunden. Im Training hatte sie die 150 Meter nach ihrer sehr schweren Fußverletzung vor einem Jahr schon wieder in 17,9 Sekunden geschafft, für volle 200 Meter reichten ihre Kräfte noch nicht ganz. „Nicht schlimm, Hauptsache mein Fuß schmerzt nicht mehr,“ freute sich Jessie über ihre beiden Erfolge. Schon vor zehn Jahren war sie beim ersten ART-Adventmeeting als 13-Jährige dabei und natürlich erfolgreich gewesen.
Ein besonderer Knüller war wieder der Kampf um die Startplätze über 200 Meter im Vorprogramm des schon seit zwei Wochen total ausverkauften PSD-Bank-Meetings am 4. Februar. Dabei erwischte es die Richtigen - nämlich Athleten, die sich im Vorverkauf keine Tickets besorgen konnten. Die 16–jährige Uerdingerin Tessa Srumpf, schon U 20-EM-Teilnehmerin mit der deutschen Viermal-400-Meter-Staffel in Boras, gewann in 25,96 Sekunden auf der 200-Meter-Strecke für die U 18. Als sie schon für die Siegerehrung ausgeguckt war, schickte sie Tobias Scherbarth aus dem Management der Sportstadt Düsseldorf nochmals ins Wettkampfbüro, um die Computerauswertungen zu überprüfen. „Ich kann es nicht glauben, dass ich gewonnen habe“, hatte Tessa zunächst für Verwirrung gesorgt. Doch der frühere 5,76 Meter-Stabhochspringer durfte dann der Uerdingenerin doch die Startnummer für das Meeting am 4. Februar nebst zwei Freikarten bescheren. Dieses Prozedur gab es dann noch für die Wupertaler Sprinterin Anna Clara Sturm und den Essener Timon Streit. Die Freude darüber war bei den jungen Athleten besonders groß.
Großes Lob bekam der ART mit Organisationchefin Andrea Remus und Leichtathletik-Chef Jochen Grundmann von den vielen Athleten. „Das habt ihr sehr gut hinbekommen ohne Ablaufverzögerung. Unseren Athleten hat es in Düsseldorf wieder mal sehr gut gefallen“, hieß es in nicht nur einer Mail an den ART nach der für alle anstrengenden Veranstaltung.
Dass Düsseldorf nicht nur wieder ein glänzender Gastgeber für die 630 Athleten und die 2000 Zuschauer war, zeigten auch die weiteren sieben Siege für Düsseldorfs Athleten. Der 13-jährige Ernest Schulze (ART) gewann gleich zweimal beim 60-Meter-Lauf (7,84 Sekunden) und beim Weitsprung (tolle 5,82 Meter vor Alva Adler (ART, 5,79 m). Die 16-jährige ART-Stabhochspringerin Mona Münster (3,55 m) war hoch überlegen, auch wenn ihr die U 20-DM-Normhöhe (3,65 m) diesmal noch nicht gelang. Celia Hagt (DSV 04) war die beste Kugelstoßen (11,29 m).

Die Ergebnisse findet man hier.