ART Düsseldorf Leichtathletik

Beim 49. Internationalen Meeting in Rhede gewann Jessie Maduka (ART) beim Dreisprung mit der Weite von 13,15 Metern. Bei der „Athletiek-Nacht van KBC“ im Belgischen Heusden wurde Djamila Böhm (ART) Vierte über 400-Meter Hürden in 57,81 Sekunden.

Jessie Maduka hatte Glück mit dem Wetter in Rhede, wo es wegen Unwetters eine Unterbrechung von 90 Minuten gab. Ihr Dreisprung-Wettkampf begann aber pünktlich, mit dem ersten Sprung von 13,15 Metern entschied sie den Wettbewerb für sich. „Damit bin ich aber nicht zufrieden, das war noch nicht so gut“, sagte die 23-jährige vorjährige EM-Teilnehmerin von Berlin (Bestleistung: 13,95 Meter) bevor sie Autogrammwünsche erfüllte. Auch bemerkte sie, dass sie nach ihrer schweren Fußverletzung im vergangenen Winter mit sehr langem Trainingsausfall „diese beim Wettkampf doch noch spürt“. „Beim Training dagegen merke ich nichts mehr davon.“ Ihr Trainer Ralf Jaros, der seit 34 Jahren mit 17,29 Metern im Dreisprung den Meeting-Rekord in Rhede hält, war mit den sechs Sprüngen nicht unzufrieden. „Es bleiben noch 14 Tage Zeit bis zur DM in Berlin, um den Anlauf und die Sicherheit beim Absprung zu verbessern.“ Im letzen Durchgang war es in Rhede nochmals richtig spannend geworden, als die Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek noch mit 13,06 Metern Jessie noch nahe gekommen war.

Djamila Böhm sammelt in Heusden Punkte für die Weltrangliste

Viele Leichtathletik-Experten haben sich am Samstag Abend beim internationalen Meeting in Heusden (Athletiek-Nacht van KBC) gewundert, dass Djamila Böhm (ART) dort beim 400-Meter-Hürden-Lauf gerannt war. Dabei hatte sie erst in der Vorwoche bei der Universade in Neapel fünf Rennen innerhalb von sechs Tagen über die Stadionrunde hinter sich gebracht, und war neben sechsten Plätzen über 400 Meter Hürden und mit der deutschen Viermal-Vierhundert-Meter-Staffel mit sehr müden Beinen Anfang der vergangenen Woche nach Düsseldorf zurück gekehrt. Statt für das Meeting in Rhede entschieden sich Djamila Böhm und ihr Trainer Sven Timmermann für Heusden, nicht zuletzt deshalb, um den in Rhede gefürchteten Winden aus dem Weg zu gehen. Djamila lief in Heusden als Vierte in 57,85 Sekunden (Bestzeit in diesem Jahr 56,63 Sekunden) ins Ziel. Ihr Trainer Sven Timmermann erklärte den Auftritt von Djamila so: „Es gab leider viel Wind, dafür geht das Ergebnis noch in Ordnung, mehr aber auch nicht.“ Warum man Heusden als Rennort gewählt hatte, erklärte Timmermann auch: „Es war das dritte EAA-Permit Meeting für Djamila dieses Jahr mit einem akzeptablen Ergebnis. Wir hatten uns drei Rennen vorgenommen, um Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Diese soll im nächsten Jahr für die Olympia-Qualifikation ausschlaggebend sein.“