ART Düsseldorf Leichtathletik

Das erste „heiße“ Leichtathletik-Wochenende der Freiluftsaison brachte den ART-Top-Leichtathleten auch bei internationalen Einsätzen sehr beachtliche Ergebnisse.

Djamila Böhm (ART) gelang beim Flandern-Meeting in Oordegem die DM-Revanche über 400-Meter-Hürden in 57,51 Sekunden gegen die Kölnerin Christine Salterberg (58,44 Sek.). Svenja Ojstersek lief im NCAA-Halbfinale in Sacramento/Californien über 10 000 Meter in 34:51 Minuten auf Rang 28 und ihre zweitschnellste Zeit überhaupt.
ART-Trainer Sven Timmermann war mit dem Gesamtergebnis (Rang vier) im großen internationalen Feld von Djamila Böhm zufrieden. „Auf die Meisterschaft-Revanche war es uns eigentlich nicht angekommen. Für das erste Rennen auf der vollen Strecke war es schon gut, auch wenn es rhythmisch noch etwas gehakt hat, aber das stellen wir noch in den nächsten Rennen um,“ erklärte Sven Timmermann. Die WM-Norm für Doha im Oktober liegt bei 56,00 Sekunden, die niemand in Oordegem erreichte.

An 27. Stelle der Meldeliste hatte die 25-jährige ART Langstrecklerlin Svenja Ojstersek vor dem NCAA-Halbfinale in Sacramento im 10 000-Meter-Lauf gestanden. Als 28. beendete sie den extrem Kräfte-zehrenden Lauf über die 25 Runden in 34:51,05 Minuten - ihr drittes 10 000-Meter-Rennen in den vergangenen sechs Wochen. Mit 19 Grad war es für neue Bestzeiten im Rennen mit 48 (!) Konkurrentinnen viel zu warm. Besonders die Startphase war schwierig. Svenja brauchte einige Runden mit viel mehr Metern, um halbwegs an der Kante der Innenbahn eine Position zu finden. Immerhin war es am Ende ihrer diesjährigen amerikanischen College-Saison eine Genugtuung, dass sie vor zwei Läuferinnen ins Ziel kam, die ihr noch vor zwei Wochen bei den Conference-Meisterschaften in Wichita Bronze weggeschnappt hatten. Dort war sie nach langer Tempoarbeit Vierte geworden und hatte über 5000 Meter später Bronze gewonnen. Sie wird nun nach einer harten Saison mit sensationellen Steigerungen auf 33:51 Minuten über 10 000 Meter (Rang zwei in Deutschland) und 16:26 Minuten über 5000 Meter eine wohlverdiente Erholungspause einlegen.

ART-Mehrkämpfer erfolgreich beim DTV-Springer-Meeting

Hoch erfreut über den großen Zuspruch beim 10. DTV-Springermeeting am Staufenpltz war Organisator Klaus Müller, traten doch eine Reihe von ART-Top-Nachwuchs-Athleten an, die am kommenden Wochenende in Bernhausen bei Stuttgart die EM-Ausscheidug im Siebenkampf beziehungsweise Zehnkampf bestreiten. Mit den Gedanken mehr bei ihren Abiturprüfungen gelang der 18-jährigen Annkathrin Hoven (ART) mit 6,02 Meter beim Weitsprung ein sehr weiter Satz, darüber hinaus schaffte die 17-jährige Lea Dreilich mit 5,87 Meter die U 20-DM-Norm. ART-Trainer Ralf Jaros war sehr zufrieden wie auch Organisationchef Klaus Müller mit seiner Frau Ute Böggemann (DTV 47). Die 61-Jährige schaffte beim Weitsprung (4,35 m) und Dreisprung (9,05 m) höchst erstaunliche Leistungen.

10. Springer-Meeting des DTV 47
Männlich, U 20, Weitsprung: 1. Jaron Boateng (ART) 6,66 m, 2. Phillip Poppe (DSV 04) 6,61.
Dreisprung: 1. Dennis Trukawka (ART) 12,82 m.
Hochsprung: 1. Jaron Boateng (ART) 1,75 m.
Weiblich, U 20, Weitsprung: 1. Annkathrin Hoven (ART) 6,02 m (+ 2,9 m/Sek., 6,00 m/ + 0,7 m/Sek.), 2. Lea Dreilich (ART) 5,87 m (+ 1,2 m/Sek, U 20-DM-Norm), 3. Jule Domat (ART) 5,59 (- 0,6 m/Sek.)
Hochsprung: 1. Annkathrin Hoven (ART) 1,64 m, 2. Anna Lena Sinn (Köln) 1,64, 3. Daniela Kreft (ART) 1,61, 4. Jule Domat (ART) 1,58 m.
Dreisprung: 1. Alina Fürst (Köln) 11,89 m
W 60, Weitsprung: 1. Ute Böggemann (DTV 47) 4,35 m.
Dreisprung: 1. Ute Böggemann (DTV 47) 9,05 m.