ART Düsseldorf Leichtathletik

Tolle Erfolge für ART-Top-Leichtathleten: Djamila Böhm (ART) gewinnt in Pliezhausen im 300-Meter-Hürden-Lauf (40,8 und 41,5 Sekunden). Svenja Ojstersek sichert sich Bronze bei den Conference-Meisterschaften in Wichita im 5000-Meter-Lauf (16:42,91 Minuten).

Nicht gerade einfach war der 300-Meter-Hürdenlauf beim „Tag der krummen Strecken“ für die 25-jährige ART-Athletin Djamila Böhm. „Es war sehr windig, das bremste an allen Ecken,“ kommentierte ihr Trainer Sven Timmermann den ersten Lauf, den Djamila in 41,5 Sekunden gewann und damit sogar um 0,2 Sekunden schneller war als die höher eingeschätzte Tübingerin Jackie Baumann im Lauf zuvor. In einem weiteren Rennen, wobei Böhm ihren Rhythmus zwischen den Hürden von 14 auf 15 Schritte umstellte, eine Stunde später gelang Böhm dann in 40,8 Sekunden doch noch eine schnellere Zeit, womit sie sehr zufrieden war. Beim 600-Meter-Lauf zwei Stunden später reichten dann ihre Kräfte nur noch zu einer Zeit von 1:32,25 Minuten zum siebten Platz unter 30 Läuferinnen.

Für die ebenfalls 25-jährige ART-Langstrecklerin Svenja Ojstersek fanden die AA-Conference-Meisterschaften in Wichita/Kansas mit Bronze im 5000-Meter-Lauf noch nach Rang vier über 10 000 Meter einen sehr erfreulichen Abschluss. In der Meldeliste hatte sie mit ihrer Bestzeit von 16:26 Minuten auf Rang drei gestanden und verteidigte diesen aufopferungsvoll mit letzter Energie hinter SMU-Uni-Kollegin Hannah Miller (Neuseeland/16:30,28 Minuten) und der 10 000-Meter-Meisterin Winny Koskei (Wichita/16:37,97 Min.). Über 10 000 Meter hatte sie 16 Runden lang das Tempo gemacht (6400 Meter) und belegte in 34:55,20Minuten am Ende Rang vier. Nun gilt es für Svenja Ojstersek ihre Kräfte neu zu sammeln für das NCAA-Halbfinale in knapp zwei Wochen in Sacramento.

Schon die U 18-Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften im 3000 Meter-Bahngehen (17:31 Minuten) gelang der erst 14-jährigen Ila Elbert (ART) bei ihrem Sieg in Oldenburg, worüber sich ihre Trainerin Aina Mikrikow-Warnt besonders freute.