ART Düsseldorf Leichtathletik

Bis wenige Stunden vor dem 5000-Meter-Läufen bei den traditionellen Bryan-Clay-Invitationals in Azusa (Vorstadt von Los Angeles/Klaifirnien) war auf der offiziellen Seite der Southern Methodist University (SMU) in Dallas nicht herauszufinden, wo und ob die 25-jährige ART-Langstrecklerin Svenja Ojstesek dort laufen würde.


Für Svenja wurde es dann zwar in Azusa (noch) nicht der A-Lauf der besten amerikanischen Läuferinnen (Siegerin Weini Kelati, 15:23,46 Minuten), aber im B-Lauf (Start im Hauptprogramm um 20.40 Uhr mit Live-TV-Übertragung) herrschte genauso Windstille bei angenehmen 16 Grad. Svenja rannte in 16:26,94 Minuten um 22 (!) Sekunden schneller als bei ihrem elften Platz bei der DM im Vorjahr in Nürnberg und stellte eine neue Bestzeit auf. In der Gesamtwertung der über 300 Läuferinnen wurde es Rang 24. Insgesamt gab es in der „Distance-Carnival-Veranstaltung“ von 17:40 bis 23 Uhr 16 Rennen über 5000 Meter. Svenja Ojstesek führt über 10 000-Meter seit dem „Stanford-Invitational“ vor drei Wochen in Palo Alto mit 33:51,97 Minuten auch die deutsche Jahres-Bestenliste an. Ihre enorme Steigerung ist verblüffend. Sie verdankt sie den professionellen Bedingungen an ihrer Uni „Von uns wird viel verlangt, wir bekommen aber auch alles, was wir brauchen, um uns weiter zu entwickeln“, hatte die ART-Läuferin ihre enormen Leistungsexplosionen erklärt. Ihre beiden nächsten Rennen hat sie am 10. Mai bei den Conferrence-Meisterschaften in Wichita (Kansas), bei denen sie über 10 000 Meter im Vorjahr schon Silber gewonnen hatte. Danach läuft sie in Sacramento das Halb-Finale der diesjährigen NCAA-Meisterschaften mit der Chance das Finale (am 8. Juni diesmal in Austin/Texas) zu erreichen (beste 24).

Bisher war der 22-jährige Mehrkämpfer Armand Khan vom ART als guter Zehnkämpfer in seinem Uni-Team in South Dakota bekannt. Mit 6400 Punkten hatte er auch in seinem Rahmen bisher ein gutes Zehnkampf-Ergebnis geschafft. Nun schwankt Kahn mit der Absicht, den Zehnkampf sein zu lassen und sich stattdessen auf den Speerwurf zu konzentrieren. Ihm war nämlich eine Steigerung mit dem Speer um vier Meter auf 62,47 m bei den South-Dakota Games gelungen. Stolz präsentiert Armand Kahn auf seiner Facebook Seite ein Video seines spektakulären Wurfes, bei dem er nach dem Abwurf noch einen Bauchplätscher hingelegt, um den Wurf nicht über die Abwurfgrenze zu übertreten.