ART Düsseldorf Leichtathletik


Es war schon der 13. Marathonlauf (42,2 km) in diesem Jahr und der Schnellste dazu: Beim Frankfurt-Marathon lief der 34-jährige ART-Langstreckler Nikki Johnstone mit 2.25:17 Stunden eine neue Bestzeit.

Dabei waren die äußeren Bedingungen für den schottischen Lehrer mit heftigen Gegenwinden alles andere als leistungsfördernd. Johnstone belegte im hochklassig besetzten Feld gegen bis zu 10 000 Läufer Rang 45 und in der Altersklasse M 30 den 14. Rang. Insgesamt war er auch neunt-bester Brite, von denen sehr viele in Frankfurt liefen um, den ART-Läufer aus den Top 20 der britischen Rangliste zu vertreiben.

Nikki Johnstone war in Frankfurt zunächst sehr behutsam angelaufen, legte dann aber ab zehn Kilometer (34:48 Minuten) richtig los und ließ sich von den widrigen Winden nicht weiter aufhalten. Das klappte auch sehr gut bis zu Kilometer 30 (1.42:20 Stunden). Doch dann bremste der Wind ihn doch noch aus, so dass die von ihm angepeilte Endzeit von 2.24 Stunden nicht mehr zu erreichen war.

Svenja Ojstersek wuchs in New Orleans über sich hinaus 

Die 24-jährige ART-Langstrecklerin Svenja Ojstersek sicherte sich schon am vergangenen Donnerstag (25.10.2018) in New Orleans ihren bisher größten Erfolg.

Sie wurde Vizemeisterin bei den American Athletic Cross Conference-Championchips in über sechs Kilometer und lief die schwere Strecke in 22:06 Minuten. Aus dem erhofften Meistertitel für ihr Team der Southern Methodist University in Dallas (SMU) wurde dagegen nichts. Die Mannschaft wurde Vierte mit 88 Punkten hinter Wichita State (63), Temple Philadelphia (67) und Tulsa (84). Titelverteidiger Connecticut endete überraschend als Fünfter.

Bevor die 100 Läuferinnen von zwölf amerikanischen Universitäten aus zehn Bundesstaaten zum Meisterschaftslauf auf die Strecke durften, hatte es viel Aufregung gegeben. Der Start des Rennens musste zweimal verschoben werden, weil Gewitterfronten über New Orleans lagen. Am Vorabend hieß es, dass die Startzeit von 10 Uhr daher auf acht Uhr vorgezogen werden müsste, dann musste die Startzeit nochmals auf 8.40 Uh geändert werden. Während des Rennens regnete es, Blitze und Donner blieben aber über dem Golf von México. Dass Svenja Ojstersek auch mit diesen Besonderheiten glänzend zurecht kam, sorgt für weiteres Staunen.