ART Düsseldorf Leichtathletik

ART- Langstreckler überzeugten auch beim Köln-Marathon. Die 21-jährige Dioni Gorla (ART) belegte in 2.54:54 Stunden Rang vier, ihr Freund Niki Johnstone (ART) in neuer Bestzeit von 2.25:46 Stunden Rang fünf.

Das Tempo hatte bis zum Halb-Marathonpunkt (21,1 Kilometer) ART-Topläufer Simon Stützel als Pacemaker in tollen 67:20 Minuten gemacht. Für Nikki Johnstone war es der zwölfte(!) Marathon in den vergangenen zehn Monaten. Und dass es bei widrigen bremsenden Winden auf dem zweiten Teilstück für ihn zu einer Steigerung um über eine Minute reichte, verwundert um so mehr. „Ich habe es einfach mal ganz vorsichtig laufen lassen, hatte eine gute Gruppe, in der ich mitlaufen konnte“, sagte Johnstone begeistert. Bei der Hälfte (21,1 km) lag er in 1.13:14 schon auf Bestzeit-Kurs. Dass er dann die zweite Hälfte gegen den Wind sogar in 1.12:03 Stunden schaffte, verblüffte viele Experten. Erst vor zwei Wochen war der unverwüstliche ART-Dauerläufer in Berlin die Marathon-Strecke gelaufen, gut getarnt in einem „Elvis“-Kostüm. Er genoss dann vor dem Reichstagsgebäude die Blicke der Zuschauer und Mitläufer, war doch der 34-jährige Lehrer in diesem Outfit nebst Elvis-Perücke und Brille in 2.37 Stunden für eine britische Radiostation sehr schnell unterwegs. „Eigentlich wollte ich in Köln auch nur mal schauen, was so geht. Dass es dann zur Bestzeit reichte, freut mich um so mehr,“ war Johnstone besonders glücklich.

Seine Freundin Dioni Gorla hatte sich ein besonders ehrgeiziges Ziel gesetzt. Nach dem Sieg beim Münster-Marathon vor drei Wochen in 2.53:40 Stunden wollte sie diese Zeit nochmals steigern (1.24:30 Stunden zur Hälfte), und war bis zur 30 Kilometer-Marke sogar auf 2.49 Stunden unterwegs. Das zierliche Persönchen kam dann aber gegen den heftigen Wind nicht mehr so schnell vorwärts und büßte noch fünf Minuten bis zum Ziel ein. „Ich bin dennoch sehr zufrieden. Das war in diesem Jahr mein letztes Rennen auf der Marathonstrecke, jetzt wird trainiert für 2019, dann soll es noch schneller gehen“, kündigte die Studentin an. Für das Tempo bei den Männern hatte bis zur Halb-Marathon Marke ART-Marathonläufer Simon Stützel in tollen 67:20 Minuten gesorgt. Er hatte erst vor 14 Tagen den Baden-Marathon in Karlsruhe (2.24 Stunden) gewonnen.



Svenja Ojstersek als Crossläuferin in den USA weiterhin erfolgreich

Svenja Ojstersek ist für Ihre Uni in Dallas bei Crossläufen sehr schnell unterwegsIhr drittes Rennen der US-amerikanischen College-Crosslauf-Saison (NCAA) in Louisville (Kentucky) beendete die 24-jährige ART-Langstrecklerin Svenja Ojstersek im Kampf mit einer Reihe von internationalen Top-Läuferinnen diesmal auf den elften Rang. Die schweren fünf Kilometer lief sie diesmal in 17:07 Minuten, wobei sie den Mut hatte, die ersten 2,1 Kilomerer in 7:03 Minuten in der Spitzengruppe mit zu laufen. Das schnelle Anfangstempo hielt sie dann nicht ganz durch und konnte sich ihren Traum von einem weiteren Top-Ten-Platz um drei Sekunden nicht erfüllen, da sie noch bis zum Ziel von zwei Läuferinnen überholt wurde. Ihr Team von der SMU-Universität in Dallas belegte diesmal den dritten Platz nach zwei Siegen in den beiden vorigen Rennen, in denen Svenja Ojstersek jeweils Zweite gewesen war. Das Ziel von ihrem Collegeteam ist die Qualifikation für die US-NCAA-Meisterschaften am 9. November in College Station (Texas). Zuvor muss Svenja Ojstersek auch die beiden Rennen am 13. Oktober in College Station und am 25. Oktober in New Orleans erfolgreich hinter sich bringen.